Vorbemerkungen

Es war einmal ...

... ein Mensch, der hatte eine Arbeit, die ihm bis ins Alter die Existenz sicherte, die ihn eine Familie gründen, Pläne schmieden und Ziele in der fernen Zukunft anstreben ließ. Er hatte eine Lebensplanung.
Wer heute einen Job hat, der ihm Spaß macht und den er für dauerhaft erachtet, bis er in den Ruhestand kommt, kann sich glücklich schätzen.
Doch kann man sich in einer Welt ständiger Veränderungen, befristeter Arbeitsverhältnisse und betriebsbedingter Kündigungen eines dauerhaften Jobs sicher sein?
Oder sind wir nicht alle mehr oder weniger Nomaden, die von Job zu Job ziehen, um sich ihre Existenz vorübergehend zu sichern?

Bin ich ein Jobnomade?

Wenn Sie als Arbeitnehmer sich fragen: „Bin ich ein Jobnomade?”, dann lautet die Antwort meistens: „Ja.”.

Wer zum Beispiel wie eine befreundete Person des Autors innerhalb von 13 Jahren 13 Arbeitsverträge bei 10 Arbeitgebern oder wie der Autor selbst innerhalb von 6 Jahren 9 Verträge bei 4 Arbeitgebern hatte, ist zweifelsfrei ein Jobnomade.
Trifft Ähnliches oder Extremeres auf Sie nicht zu, ist die Bezeichnung Jobnomade dennoch häufig zutreffend, weil in der Regel mindestens eine der folgenden Fragen mit einem Ja beantwortet werden kann.
Habe ich

Welche Art von Jobnomade bin ich?

Wenn man für sich die Frage beantwortet hat, dass man ein Jobnomade ist, dann kann man sich bereits die nächste Frage stellen, nämlich die nach dem Jobnomaden-Typ.
Diese Frage lässt sich für jeden nach den ersten Seiten dieses Buches beantworten, indem die bisherige oder derzeitige berufliche Situation mit den aufgeführten Merkmalen der jeweiligen Jobnomaden-Typen verglichen wird.

Und immer wieder die Arbeit

Welcher Jobnomaden-Typ man auch ist, im Mittelpunkt steht immer wieder das Thema Job bzw. Arbeit.
Dabei sind sowohl die besonderen Aspekte des Jobnomadentums als auch die Auseinandersetzung mit Job und Arbeitslosigkeit sowie mit Arbeit und Gesellschaft im Allgemeinen von Interesse.
Es geht unter anderem um